Teures Original oder billiger Nachbau?

Der Betrieb von Computer und Netzwerke kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern zudem gutes Geld. In regelmäßigen Abständen sind Verbrauchsmaterialien wie Papier, Tinte und Toner fällig sowie Verschleißteile wie Mäuse und Tastaturen. Weiterhin werden im gewerblichen Umfeld Systeme oftmals in einem vorhersehbaren Turnus ausgetauscht, um diese vor einer Häufung von Ausfällen zu ersetzen.

In diesem Zusammenhang ist es üblich, kritisch zu überlegen, an welchen Stellen Geld eingespart beziehungsweise sinnvoll ausgegeben wird. Der Begriff der “Totat Cost of Ownership” (TCO) ist hierbei die Richtschnur, wieviel neue Geräte über ihren Lebenszyklus kosten.

Offensichtliche und verborgene Kosten

Offensichtliche Kosten beinhalten den Anschaffungspreis oder die Leasingraten für ein Gerät wie Computer oder Drucker. Weitere zu erwartende und gut planbare Kosten entstehen für Verbrauchsmaterial wie Papier, Tinte und Toner. Verborgene Kosten sind beispielsweise der Stromverbrauch, den die Gerätschaften u.a. im Standby-Betrieb haben, oder Tinte, die bei der regelmäßigen Selbstreinigung verlorengeht.

Oftmals unterschätzt sind Kosten für Servicetechniker, die speziell bei größeren Geräten wie Multifunktionsdruckern vor Ort erscheinen müssen, wenn Probleme auftreten.

Sollen hochwertige Geräte über ihre normale Abschreibungsdauer hinweg betrieben werden, müssen oft noch Verschleißteile getauscht werden. Ausfallzeiten, in denen Personal nicht oder nicht effizient arbeiten kann, weil billiges No-Name Verbrauchsmaterial Probleme bereitet, bedeuten im Endeffekt verlorenes Geld.

Originalteile: Sinnvoll oder reine Geldmacherei?

Die alte Weisheit “Wer billig kauft, kauft zweimal” gilt ebenfalls für Netzwerke und Computer. Man muss aber unterscheiden zwischen herstellerspezifischen Teilen wie Akkus für Notebooks oder Fixiereinheiten von Druckern, die ein Gerät schädigen können, und Verbrauchsmaterial wie Papier. Bei Businessgeräten mit erweiterter Garantie ist der Einsatz von nicht-Originalteilen im Problemfall ein gern genommenes Argument, um Support zu verweigern. Hier ist schlimmstenfalls die aufgewendete Zeit teurer als die gesparten Kosten.

Gefährlich können dagegen Akkus sein. Wenn Notebooks u.a. über Nacht in der Dockingstation oder am Ladekabel bleiben, können Akkus überhitzen und Brände verursachen. Durch den Einsatz von Drittherstellerteilen ist der Notebookhersteller dann nicht mehr über die gesetzliche Produkthaftung in Regress zu nehmen.

Mit Augenmaß einkaufen

Als Faustregel gilt, dass bei billigen Geräten der Hersteller am Verbrauchsmaterial verdienen muss. Hier lohnt die Abwägung, wie schnell sich beispielsweise hochwertige Tonerkartuschen von Drittherstellern amortisieren, die teilweise erweiterte Garantie auf den Drucker geben.

Bei Papier lohnt ebenfalls der Vergleich. Wenig bekannt ist hier, dass viele verschiedene Marken (und die “offiziellen” Papiere der Druckerhersteller) von einigen wenigen Fabriken produziert werden. Hochwertige abriebarme Papiere verursachen im Drucker weniger Staub, Verschleiß und Papierstau.

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