Hausgeräte mit Fritzbox, Telegram und anderen Tools steuern und überwachen

Hausgeräte mit Fritzbox, Telegram und anderen Tools steuern und überwachen

Automatisierung in der Firma und zu Hause

Mit dem Stichwort “Heimautomation” werden oft futuristische Bauten oder Wohnungen assoziiert, die in vorauseilendem Gehorsam ihre Bewohner umsorgen. Oder vielleicht, je nach Intention eines Regisseurs, auch eine böse KI zum Zuge kommen lassen. Es muss kein Luxushaus wie das Domizil von Bill Gates sein, dessen Bilder an der Wand digital erzeugt und zeitgesteuert getauscht werden.

Heimautomation beginnt heutzutage im kleinen Rahmen und ist somit für den vielzitierten Otto Normalverbraucher erschwinglich geworden. Beispielsweise lassen sich Hausgeräte überwachen und steuern.

Warum Heimautomation?

“Die Technik hilft, Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten” Letztendlich ist die Technik da, um das Leben zu erleichtern und Arbeit sowie Zeit zu sparen.

Heimautomatisierung wird im privaten Umfeld von zwei vorwiegenden Nutzergruppen eingesetzt: Technikfreaks sowie eine stetig wachsende Zahl von nicht technikaffinen Anwendern. Letztere nutzen die Technik meist zum Optimieren vom Energieverbrauch, beispielsweise durch Einsatz elektronischer Heizkörperthermostate. Diese regeln die Raumtemperatur präziser als herkömmliche Bimetallthermostate und können zeitgesteuert die Raumtemperatur absenken oder erhöhen.

Eine Langzeiterfassung von Stromverbrauchern und deren Nutzungszeiten mittels kommunizierender Steckdosen ist hilfreich, um im Haushalt verborgene Stromfresser zu entdecken. Indirekt lässt sich somit ebenfalls entdecken, ob Geräte wie die Waschmaschine in der (Keller)Waschküche mit dem Programm fertig ist- besonders nützlich, wenn sich die Wohnung selbst im 3. Stock befindet…

Ebenso lässt sich der Wäschetrockner überwachen, damit empfindliche Blusen und Hemden nicht unnötig knittern.

Automatisierungstechniken für den Privatanwender

Heimautomation im privaten Umfeld unterscheidet sich deutlich von den Anforderungen eines gewerblichen Gebäudeleitsystems. Im privaten Umfeld steht meist eine Kostenoptimierung im Vordergrund, was bedeutet, dass die Kosten für die anzuschaffenden Automatisierungskomponenten nicht höher sein dürfen als das voraussichtliche Einsparpotential. Weiterhin müssen die Teile von Laien bedienbar sein, da diese oft in bestehenden Gebäuden nachgerüstet werden. Dies bedeutet, dass keine zusätzlichen Kabel verlegt werden sollten (oder dürfen), und die Einbauten beispielsweise bei Auszug rückbaubar sein müssen.

An dieser Stelle bieten zunehmend Hersteller Komponenten an, die mit wenig Arbeitsaufwand miteinander integriert werden können. Einer von diesen ist die Firma AVM, die seit Jahren u.a. mit der Fritzbox als Routerhersteller bekannt ist. Einige Modelle mit eingebauter DECT-Basisstation können hierüber mit ebenfalls von AVM angebotener Hardware kommunizieren und lassen sich hierüber steuern.

Hierzu wird u.a. eine App für Smartphones angeboten, welches sich damit in eine Fernbedienung für das Zuhause verwandelt.

(Bastel)Projekt: Waschmaschine überwachen

Eine beliebige Waschmaschine indirekt überwachen: Kommunizierende Steckdosen wie die FRITZ!DECT 200 melden den aktuellen Stromverbrauch an die Zentrale (in der Fritzbox integriert).

Über eine Softwareschnittstelle lassen sich beliebige eigene Erweiterungen zum Auslesen der aktuellen Werte anflanschen. Hier kann beispielsweise ein Kleinstrechner wie ein Raspberry Pi oder eine kleine Steuerung anhand des Stromverbrauchs entscheiden, ob die Waschmaschine aufheizt, lediglich den Motor bewegt bzw. schleudert oder nach einigen Minuten komplettem Nullverbrauch fertig ist und ausgeräumt werden sollte, bevor die Blusen anfangen zu knittern.

Mittels einigen Zeilen selbstgeschriebenem Programmcode kann eine Mitteilung darüber dann sogar per Messenger wie Telegram oder klassischer Email zugestellt werden. Auf diese Weise können beliebige Endgeräte genutzt werden, ohne an eine bestimmte Marke gebunden zu sein.

 

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Genial: Sicherheitskamera als smarte WLAN Glühbirne

Genial: Sicherheitskamera als smarte WLAN Glühbirne

Sicherheit durch kompletten Überblick

Sicherheit ist mehr als ein Gefühl. Sicherheit ist ein Zustand, der bedeutet, dass man den Überblick behält und dadurch Gefahren frühzeitig erkennen und abwehren kann. Dies bezieht sich nicht nur auf das öffentliche Leben, sondern besonders auf das Umfeld zu Hause. Vielleicht ist tagsüber niemand im Haus und es ist einbruchsgefährdet? Wie geht es eigentlich der Oma, die alleine lebt?

Veränderungen aus der Ferne erkennen und reagieren

Vielfach werden viele Einschränkungen im Tagesablauf in Kauf genommen, weil man ältere Leute oder Kinder nicht lange alleine lassen möchte. Oder der Paketbote klingelt tagsüber, wenn alle Bewohner in der Schule und auf Arbeit sind. Ganz zu schweigen von Einbrechern, die die Gunst der Stunde nutzen, um sich unbefugten Zugang zu verschaffen.

Technische Lösungen zu dieser Thematik existieren viele. Die klassische Lösung besteht aus einer Alarmanlage und einigen mehr oder weniger dezent platzierten Überwachungskameras, deren Bilder aufgezeichnet werden.

Im Zeitalter der Heimautomatisierung (Smart Home) sind einige “low-cost” Lösungen verfügbar. Diese bestehen aus Teilen wie einer kleinen Zentrale, Funkanbindung zu diversen Sensoren, Kameras, Türöffnern und einer Netzwerkanbindung inklusive WLAN. Hiermit können viele Elemente einer Raumüberwachung abgedeckt werden, wenn die meist nicht ganz einfache Ersteinrichtung abgeschlossen ist. Außerdem müssen viele Geräte erst mühevoll befestigt werden.

Eine alternative Antwort auf viele Fragen

Eine Alternative zu den High-End Anlagen kann in einem unauffälligen, integrierten System bestehen, welches an einer zentralen Stelle eingebaut wird. Mit heutiger Technik lassen sich eine 360-Grad Rundumkamera mit Infrarotbeleuchtung (Nachtmodus), eine kleine Gegensprechanlage und ein WLAN-Modul in einem Gehäuse von der Größe einer Glühbirne unterbringen. Gibt man als weitere Zutat noch eine LED dazu, ist die kombinierte Glühbirne mit Überwachungskamera geboren.

Eine passende, auf das Gerät abgestimmte App auf dem Smartphone vereinfacht die Bedienung und Inbetriebnahme auch für ungeübte Anwender deutlich. Eine Halterung ist überall vorhanden: Jede Leuchte, die ganz normale Glühbirnen mit E27-Schraubgewinde benutzt, ist automatisch ein potenzieller Installationsort. Gesonderte Kabel zur Stromversorgung entfallen somit ebenfalls.

Anwendungsfälle und kreative Ideen

Die klassische Anwendung einer solchen Kameralösung besteht in der Raumüberwachung und Alarmierung bei Bewegungen- diese deuten auf Einbrecher hin. Alternativ lässt sich die Kamera mit Nachtsichtmodus und Gegensprechfunktion als Ergänzung oder Ersatz zu einem Babyfon verwenden.

Leben ältere Verwandte weit entfernt? Ein Blick auf die App verrät, ob es ihnen gut geht oder ein Notfall vorliegt und jemand schleunigst vorbeischauen muss.

Bei Einbau in einer Außenleuchte verfügt man über eine Gegensprechanlage, mit der Besucher unauffällig erkannt werden können.

Selbst, wenn niemand im Haus ist, kann dem Paketboten gesagt werden, dass das Paket beispielsweise in der Garage abgelegt werden soll.

Durch die Möglichkeit, Daten auf einer Speicherkarte in der “WLAN-Glühbirne” oder auf einem Cloudspeicher abzulegen, stehen diese u.a. im Einbruchsfall für eine spätere Beweissicherung zur Verfügung.

 

Produktbeispiele

Smarte WLAN Glühbirne Sicherheitskamera

https://www.ebay.de/itm/WiFi-IP-Kamera-E27-Gluhbirne-360-Panorama-HD-Verstecke-Sicherheit-Uberwachung

 

Weitere Produktinformationen

360° PANORAMA OHNE TOTE WINKEL

Die HD 960P Panoramaansicht mit Fischaugen-Objektiv bringt das schönste Erlebnis, indem sie das gesamte Raum eine gute Abdeckung bietet, ohne sich um blinde Flecken sorgen zu müssen. Sehen und registrieren Sie auf Ihrer TF-Karte in Echtzeit.

ZWEI-WEGE-AUDIO

Die Zwei-Wege-Kommunikation ermöglicht es Ihnen auch, mit Familie, Haustieren oder Besuchern zu kommunizieren, die draußen warten. Mit der Nachtsichtfunktion können Sie den Zustand Ihres Babys in einem anderen Raum ermitteln.

EINFACH ZU INSTALLIEREN

Die Glühlampe verwendet einen Standard-E27-Gewindeanschluss, ist sehr einfach zu installieren und einzurichten. Einfach direkt in eine Lampenfassung schrauben. Kein Bohren, keine Verkabelung, kein Netzkabel.
HD 960P UND KLARE NACHTSICHT
Eingebautes HD-Objektiv und hervorragende Infrarot-LED. Diese Kamera bietet Ihnen eine klare Bild- und Nachtsichtfunktion bei Full HD 960P-Auflösung.

LED BELEUCHTUNGSFUNKTION

Unterstützung für das Ein- und Ausschalten von Mobiltelefonen / Computern. Frei einstellbare Lichthelligkeit

SICHERHEIT

Die Sicherung Ihres Hauses war noch nie einfacher. Egal, ob Sie sich Sorgen machen, dass Ihre Pakete verloren gehen, oder nur während Ihrer Abwesenheit ein Auge auf Ihr Haus haben müssen, die Panorama-Sicherheitslampe ist Ihre Lösung.

 

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Glasfaser – einfacher als oft gedacht

Glasfaser – einfacher als oft gedacht

Der Einsatz von Glasfasertechnik – oft einfacher als gedacht

Glasfaser zur Vernetzung. Das klingt erstmal nach Highspeed, teuer und kompliziert.
Dabei sind viele der Mythen, die eine Glasfaserverkabelung (und ihre Probleme) begleiten, bei näherem Hinsehen unbegründet. Richtig eingesetzt, ist eine strukturierte Verkabelung durch Glasfaser im Netzwerk (LAN) eine solide Basis für eine fehlerfreie Funktion.

Grundlagen strukturierter Verkabelung

In der Norm EN 50173 sind die Elemente beschrieben, mittels derer verschiedene Zonen definiert werden, wie ein Netzwerk im Gebäude verkabelt werden sollte. Hier wird unterschieden zwischen Primärbereich (Hausanschluss), Sekundärbereich (vertikale Verkabelung zwischen Gebäudeetagen) und Tertiärbereich (horizontale Verkabelung innerhalb einer Etage).

In der Praxis sieht eine derartige Verkabelung so aus, dass es einen Hausanschlussraum gibt, in dem alle Kabel von bzw. zur Außenwelt zentral auflaufen. Hier wird ein erster kleiner Übergabeverteiler gesetzt. Von diesem laufen dann wenige Leitungen zu den Verteilern in den Etagen des Gebäudes, in denen sich aktive Netzwerktechnik wie Switches oder Router befinden. Von diesen Verteilern aus laufen dann die Netzwerkanschlüsse in die Etage und enden in Bodentanks oder Brüstungskanälen.

Vorteile von Glasfaser gegenüber Kupferkabeln

Glasfaserkabel bieten gegenüber Kupferkabeln einige Vorteile. Ein Vorteil ist, dass diese keinen Strom leiten. Dadurch sind diese an Stellen einsetzbar, an denen Kupferdatenkabel nicht verwendet werden dürfen. Dies ist die gemeinsame Verlegung mit Starkstromkabeln im gleichen Schacht oder zur Vermeidung von Erdungsausgleichströmen über die Schirmung der Datenkabel. Dies trifft oft zu, wenn nebeneinanderstehende Gebäude miteinander verbunden werden sollen. Auch Altbauten mit nicht sanierter Elektrik (und einem sogenannten “verPENten Netz”) haben oft viele vagabundierende Streuströme, die nicht sichtbar sind, aber zu instabiler Funktion der EDV beitragen. Oft hilft es bereits, zwischen den Etagen und Hauptanschluss alle Kabel in Glasfaser auszuführen, um eine deutliche Besserung zu erreichen.

Nebenher ist Glasfaser kompakter als Kupferkabel gleicher Kapazität, was bedeutet, dass Kabeldurchführungen kleiner gestaltet werden können.

Geschwindigkeit und Leitungslänge

Der weitere Vorteil von Glasfaser im LAN besteht darin, dass Glasfaserkabel im Gegensatz zu Kupferkabeln deutlich größere Entfernungen zulassen. Klassisches Gigabit Netzwerk darf max. 100 Meter auf Kupferkabeln transportiert werden, mit Glasfaser sind 500 Meter und mehr (mit speziellen Longrange-Optiken bis 55 km) kein Problem. Dies ist dann nützlich, wenn beispielsweise auf einem Bauernhof entlegene Gebäude ans LAN angeschlossen werden sollen.

Auch Poweruser, die 10 Gbit/s benötigen, sind mit Glasfaser gut bedient, da Kupferkabel hier max. 15 Meter schaffen. Hochwertige Geräte wie Netzwerkkarten und Switches sind oft für die Aufnahme von sogenannten Medienkonvertern (SFP) vorbereitet, danach können statt normaler Patchkabel Glasfaserkabel eingesteckt werden.

Bild von Michael Schwarzenberger auf Pixabay

 

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