Datenverlust vermeiden – Festplatten rechtzeitig prüfen

Datenverlust vermeiden – Festplatten rechtzeitig prüfen

Dem Datenverlust lässt sich “SMART” vorbeugen

Ein hörbares “KLACK-KLAAACK!”, gefolgt von einem lustlosen “Operating System not found” nach Einschalten des Rechners verheißt nie etwas Gutes, geschweige Arbeitsbereitschaft. Auch ohne Unterstellungen, dass beispielsweise Festplatten von Todessehnsucht oder geplanter Obsoleszenz befallen sind, ist unstrittig, dass mechanische Bauteile eine begrenzte Lebenserwartung besitzen.

Gute Pflege und schonende Behandlung, die vor allem eine gute Kühlung beinhaltet, sind die wichtigsten Faktoren für ein hohes Alter, garantieren aber nun mal keine Unsterblichkeit. Absehbaren Datenverlust vermeiden ist jedoch wichtig, um nicht wie so oft im ungünstigsten Moment überrascht zu werden.

“Smarte Werkzeuge” kommen zum Einsatz

S.M.A.R.T. steht für “Self-Monitoring, Analysis, and Reporting Technology” und ist gewissermaßen der Geheimdienst, der interne Daten von Festplatten und SSDs ausliest und darstellt. Diese Technik wurde 2003 vorgestellt und ist in den Festplatten selbst implementiert. Hier werden im laufenden Betrieb im Hintergrund wichtige Daten erhoben und somit gewissermaßen eine Hardware-Analyse durchgeführt.

Wichtig sind hierbei nicht nur Lesefehler, sondern das Protokollieren von Laufzeiten und Temperaturen. Diese Daten lassen sich beispielsweise dazu verwenden, ein Mainboard bei Start des Rechners eine Warnung ausgeben zu lassen, dass die Festplatte eine alarmierende Anzahl von Fehlern aufweist. Zusätzlich kann im laufenden Betrieb die Effizienz der Kühlung im System kontrolliert werden. Dies ist wichtig, da hohe Temperaturen die Lebenserwartung eines Datenträgers drastisch verkürzen.

CrystalDiskInfo Festplatten Prüfung Quelle Heise

Quelle: Heise – https://www.heise.de/download/product/crystaldiskinfo-59349

Zum Leidwesen vieler Anwender sind diese S.M.A.R.T. Daten von Festplatten und SSDs nicht mit einfachen Windows-Bordmitteln darzustellen. Besonders interessant ist diese Hardware-Analyse bei externen Medien wie USB-Festplatten, da der Einbau in unbelüfteten Gehäusen unter Umständen Wärmestau verursachen kann.

Datenverlust vermeiden – Kostenloses Tool downloaden

Tools wie CrystalDiskInfo helfen, diese Werte zu ermitteln. Hiervon ist auch eine portable Version erhältlich, die ein Servicetechniker oder engagierter Computerbastler somit jederzeit dabeihaben kann.

Hier erfährt der Anwender nicht nur, ob der Datenträger kurz vor thermischer Selbstzerstörung steht, sondern auch, welche Betriebsstunden dieser bereits aktiv genutzt wurde und in wie vielen Fällen Probleme mit Lesen von Sektoren vorgekommen sind. Hiermit lässt sich das Alter von Festplatten und SSDs überprüfen oder vor einem Verkauf dem Käufer nachweisen.

Durch das Erkennen von zunehmenden Lesefehlern lässt sich Datenverlust vermeiden, indem die Daten rechtzeitig auf ein anderes Medium kopiert werden bzw. der Datenträger ersetzt wird.

Nach USER-Erfahrungen sind bis ca. 10 schwache Sektoren (reallocated / pending) nach einiger Betriebsdauer akzeptabel. Deutlich mehr sind ein Alarmsignal – hier kann ein Plattenausfall unmittelbar bevorstehen. 

Die Kenntnis dieser Werte hilft, den Zustand der Datenträger zu beurteilen und rechtzeitig zu ersetzen. Ein Austausch einer ohnehin alternden Festplatte durch eine SSD-Festplatte (*) haucht zusätzlich vielen älteren PCs ein zweites Leben ein, da diese nach dem Austausch wesentlich flüssiger laufen und oft noch eine ganze Weile genutzt werden können.

Besondere Merkmale

  • Betriebssysteme:
    Windows XP/Vista/7/8/8.1/10
    Windows Server 2003/2008/2012/2016/2019
  • Sprache: Multi Language
  • Lizenz: Freeware
  • Es kann auch mit USB-Festplatten umgehen und zeigt die Daten übersichtlich an
  • Bei den SSD werden NCQ & Trim angezeigt.
  • Akustik-Warnung bei Festplatten Problemen
  • Bei den externen angeschlossenen Festplatten kann man die APM (Application Performance Monitoring) oder AAM Funktion (Automatic Acoustic Management = Anpassung des Geräuschniveaus eines Festplattenlaufwerks) abstellen
  • Mögliche Adware von Softonic muss nicht installiert werden, damit die Software CrystalDiskInfo funktionsfähig installiert werden kann.
  • CrystalDiskInfo ist nicht die einzige Software, die Informationen über Festplatten liefert. So gibt es ergänzend auch smartmontoolsPersonal SmartCheckDrive Info und HWMonitor.

 

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Kosten runter – Router können mehr als nur Staubfänger sein

Kosten runter – Router können mehr als nur Staubfänger sein

Router helfen Kosten zu senken

Was zu verschenken hat Keiner – diese oder ähnliche Sprüche hat sicher jeder einmal gehört. An dieser Stelle sei angemerkt, dass der technische Fortschritt der letzten Jahre die Lebensqualität und leider auch die Müllberge erhöht hat.

Da die Rechenleistung vieler Geräte stetig steigt, werden zunehmend Funktionen in diese konzentriert. Smartphones beispielsweise integrieren in einem kleinen Gerät Telefon, Uhr, Wecker, Notizblock, Walkman, Videoplayer und einiges mehr. Ein weiteres kommendes Universaltalent ist der oft als Staubfänger betrachtete Router, der auf ähnliche Weise zum Kosten senken beitragen kann.

Der Router als Universaltalent

Ein Router ist von seinem Aufbau her prinzipiell ein kleiner PC, der zwischen mehreren Netzwerkschnittstellen Daten verkehren lässt. Heutige Flaggschiffmodelle an Routern sind eigentlich moderne Kommunikationszentralen. Neben der Grundausstattung in Bezug auf Internetzugang via LAN und WLAN bieten diese zusätzlich den Anschluss von Telefonen via analogen a/b Port, ISDN und stellenweise DECT für schnurlose Telefone an.

Die Nutzung als Medienserver ist nicht nur für Familien interessant, die zu Hause einige Filme oder Musik auf eine kleine am Router angeschlossene Festplatte oder SSD ablegen wollen. Ist in der Firma ein System im Einsatz, welches Präsentationsvideos abspielt? Unter Umständen kann dieses durch die integrierten Medienserverfunktionen eines Routers ersetzt werden. Hierzu gehört weiterhin die Eliminierung von Kabelsalat und somit Stolperfallen mittels WLAN-Lautsprechern.

Ein Datenaustausch mit Kunden und anderen externen Nutzern kann auf dem gleichen Wege erfolgen, wenn ein USB-Medium für Datenupload/Download freigegeben werden kann. Auf diesem Wege spart man sich (DSGVO-konform!) die Benutzung von Filesharing-Services a la Dropbox oder Wetransfer.

Heimautomatisierung mit Hilfe des Routers

Dieser Bereich stößt auf zunehmendes Interesse nicht nur bei technikbegeisterten Endanwendern und Bastlern. Waren früher professionelle Gebäudeautomatisierungsprodukte für kleinere Firmen nicht in annehmbarer Zeit amortisierbar, so stehen heute hochwertige Produkte zur Verfügung, die die Lücke zwischen Basteltechnik und Profiliga schließen.

Da viele Funktionen über eine Zentrale gesteuert werden müssen, die ständig 24/7 zur Verfügung stehen muss, wird oftmals ein weiteres Gerät angeschafft, welches nach dem Kauf durch den Stromverbrauch Geld kostet. Einige Modelle der beliebten Fritzbox können beispielsweise kabellos via DECT Geräte wie Heizungsthermostate oder Steckdosen messen und schalten.

Mit einer besseren Raumtemperaturregelung lassen sich sofort Kosten senken, oftmals 10% pro Grad Reduktion. Schaltbare Steckdosen können zusätzlich einerseits Geräte mit hohem Standby-Verbrauch abends vom Netz trennen, andererseits durch Aufzeichnung des sogenannten Lastganges (Verbrauch über den gesamten Tag) verborgene Stromfresser aufdecken. Mit Zeitprogrammen kann weiterhin die Beleuchtung als Einbrecherschutz geschaltet werden.

Fazit

Router sind zunehmend Universaltalente, die verschiedenste Funktionen wahrnehmen können, für die oftmals weitere Einheiten angeschafft worden wären. Bei einem Neukauf ist es daher sinnvoll, zum Kosten senken zu prüfen, ob sich Funktionen zusammenlegen lassen.

Durch Einsatz von Heimautomatisierung lassen sich auf einfache Weise Geld sparen und oftmals sogar der Komfort erhöhen.

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Vorsicht – Augen auf beim Gebrauchtkauf

Vorsicht – Augen auf beim Gebrauchtkauf

… vielleicht bekommt man mehr, als man ursprünglich wollte …

“Gutes von Gestern”- dieses Schild haben viele Bäckereien vor dem Brot vom Vortag stehen. In der IT ist es genauso: Trotz oder gerade wegen der rasanten Weiterentwicklung der Technik sind oft kaum gebrauchte Gerätschaften günstig zu bekommen. Diese sind meist “gut genug” für die meisten Nutzer und werden noch lange ihre Arbeit machen können.

Vor Freude über ein günstiges Schnäppchen fällt aber oft nicht auf, dass mehr geliefert wurde, als bestellt worden ist: Virenalarm inklusive!

Augen auf beim Gebrauchtkauf

Bereits beim Anschauen der Angebote gibt es erste Warnzeichen und Dinge, auf die man achten sollte. Kommen die Teile aus vertrauenswürdigen Quellen, wie Online-Händler, die Retourenware checken, aufarbeiten und als Gebrauchtware weiterverkaufen, oder stammen die Artikel von Privatpersonen oder windigen China-Selbstimport-Schnäppchenbörsen?

Ein gutes Zeichen ist es, wenn der Verkäufer glaubwürdig zusichert, dass die Datenträger (ob einzelne HDD oder SSD, USB-Stick oder im Gebraucht-Notebook enthaltene Festplatte) frisch formatiert worden sind. Ähnlichen Stellenwert hat eine Aussage, dass Windows komplett frisch installiert worden ist. Hier ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Datenträger keine unwillkommenen Beigaben enthalten.

Die Alarmglocken sollten klingeln, wenn Privatverkäufer Angebote machen mit Aussagen wie:”Habe Windows (und Office etc.) draufgelassen, aber ohne Lizenz – der Käufer “verpflichtet” sich, diese nach Erhalt zu löschen. Solche Ware besteht unter Umständen aus einem Rechner, der seit mehreren Jahren läuft und potentiell toxisch ist.

Nicht nur PC’s betroffen

USB-Sticks können ebenfalls Viren enthalten, die auch bei vermeintlich “frisch formatierten” Sticks schlummern. Daher sollte man derartige Artikel möglichst nur originalverpackt kaufen.

Auch Smartphone-Direktimporte aus China, wo stellenweise viele “Hausmarken” gebaut werden, können ab Werk mit unerwünschten Beigaben versehen sein dieses reicht von Spionage-Apps bis hin zu Viren, die bei Anschluss an einen PC diesen dann infizieren. Tückisch, wenn so etwas geschieht, wenn das Smartphone zur Datensicherung angeschlossen wird …

Eine neue Quelle von Viren kommt in Form von IoT-Geräten daher, wie Netzwerkkameras, intelligenten Saugrobotern etc., die alle Zugang zum häuslichen Netzwerk haben. Hierfür existieren spezielle Viren, die auch durch gebrauchte Geräte weitertransportiert werden können. Solche Fälle sind glücklicherweise nicht allzu üblich.

Schutz vor unerwünschten Beigaben

Mit etwas Umsicht lassen sich derartige Gefahren eindämmen. Ein guter Virenscanner, der im Hintergrund mitläuft und jede Aktivität überwacht, ist Pflicht.

Wird ein neu gekaufter Datenträger angeschlossen, so sollte dieser gescannt und frisch formatiert werden. Penible Naturen starten den PC von einer Linux-Boot-CD (die naturgemäß schreibgeschützt ist) und nullen erstmal den Datenträger (eingebautes Tool “dd” oder fertiges Open-Source-Tool “DBAN”).

Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

 

 

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Kauftipp – Computermaus

PC-oder Computermaus

Ein unverzichtbares Arbeitsmittel, das in der Regel eine halbe Ewigkeit hält. Dennoch kommt es vor, das durch Kabelbrüche oder andere Schäden oder auch Verlust eine neue “Maus” angeschafft werde muss.

Private Anwender, die auch via PC Computerspiele nutzen, haben sicherlich besondere Anforderungen, die über das normale Maß eines Büroanwenders hinausgehen. Für unsere Businesskunden haben wir in der Regel eine begrenze Anzahl vor Ort oder bestellen über unseren Großhandel auch in kurzer Zeit bei Bedarf

Als Service zeigen wir Ihnen im Folgenden eine Auswahl der aktuellen Bestseller-Liste von Amazon aus der auch ein Trend abgelesen werden kann hinsichtlich Preis und Leistung. Die Auswahl bezieht sich auf die meistverkauften Produkte im Bereich Steuerung und Zubehör für private Kunden und Businessanwender.

Bei Bedarf nehmen Sie gerne hier Kontakt mit uns auf – Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

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