Datensicherung mit Datensicherheit nach ISO9001

Datensicherung mit Datensicherheit nach ISO9001

Backup to Tape – veraltet oder zeitgemäß

Durch immer wieder auftretende Datenschäden bei Privatanwendern, Clients in Netztwerken von kleinen oder mittleren Betrieben steht immer wieder das Thema Datensicherheit im Vordergrund – meistens, wenn der Schaden geraden eingetreten ist. Zur Zeit wird dieses Thema wieder durch den Erpressungstrojaner “Goldeneye” aktuell.

In Firmen, vor allen bei ISO9001 zertifizierten müssen Daten 10 Jahre aufbewahrt werden.

Interessant wird in diesem Zusammenhang die Kombination von NAS mit Bandlaufwerk zur ISO9001 zertifizierten Datensicherheit.

  • Tagessicherung: Backup to Disk mit diversen Scripten auf ein NAS in einem anderen Brandabschnitt
  • Wochensicherung: Backup to Tape – gesichert werden alle Daten bis Jahresanfang
  • Monatssicherung: Backup to Tape – gesichert werden alle Daten bis Jahresanfang
  • Jahressicherung: Komplett alle Daten

Folgende Gründe sprechen dafür.

  1. Jedes Medium, das NACH der Sicherung noch im Netz in irgendeiner Weise angeschlossen ist, kann auch zerstört werden.
  2. Man kann die Bänder auch in den Tresor packen, was man mit einer NAS nicht kann.
  3. Und neuere Bandlaufwerke sind deutlich schneller.
  4. Festplatten haben eine Garantie auf Laufzeitstunden im Betrieb, aber nicht auf einen Zeitraum der Datensicherheit.
  5. Eine Garantie auf Datensicherheit (10 Jahre) gibt es nur auf Bänder/Tapes

Sollte allerdings auch die die Datenintegrität und die damit verbundene Unveränderbarkeit der Daten zwecks “Beweispflicht” oder für Forensik eine tragende Rolle spielen, führt unserer Ansicht nach kein Weg an “Backup to Tape” vorbei.

Weitere Informationen unter Speicherguide

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Erpressungstrojaner “Goldeneye”

Erpressungstrojaner “Goldeneye”

Personalabteilungen sind das Ziel des Trojaners

Der Verschlüsselungstrojaner Goldeneye verbreitet sich rasant und verbreitet sich als Bewerbungs-E-Mail.

Ein Verschlüsselungstrojaner treibt in Deutschland sein Unwesen. Die Ransomware Goldeneye wird per E-Mail verbreitet, an der eine XLS-Datei hängt. Die Mails sind als Bewerbung getarnt und in fehlerfreiem Deutsch formuliert, was die Erkennung als potenzielle Gefahr erschwert.

Öffnet der Nutzer die angehängte Excel-Datei, wird er im Dokument darum gebeten, die “Bearbeitungsfunktion” des eingesetzten Tabellenkalkulationsprogramms zu aktivieren. Tut man dies und erlaubt dem Programm so, Makros auszuführen, ist es zu spät. Der Trojaner erzeugt dann zwei EXE-Dateien, führt sie aus und verschlüsselt Daten auf dem System, um anschließend Lösegeld zu fordern.

Momentan werden die bösartigen EXE-Dateien nach Erkenntnissen von AV-Test (https://www.av-test.org/de/news/) von nur sehr wenigen Virenscannern entdeckt. Ergebnisse beim Online-AV-Aggregator VirusTotal bestätigen dies.

Informationen zum Goldeneye Trojaner

Quelle  Heise.de

 

Bedrohung erkennen, Mitarbeiter warnen, Infektion verhindern

Derzeit gibt es noch kein Entschlüsselungstool, um von Goldeneye chiffrierte Dateien zu befreien. Mit unseren Tipps verhindern Sie eine Infektion aber im Vorfeld oder stoppen die Verschlüsselung frühzeitig.

Wenn der Erpressungs-Trojaner Goldeneye zugeschlagen hat, sind die Daten vorerst in der Gewalt der Kriminellen. Den Schlüssel wollen sie erst rausrücken, wenn Opfer das Lösegeld in Höhe von 1,33284506 Bitcoin (rund 940 Euro) bezahlen.

Goldeneye hat es in erster Linie auf Personalabteilungen in Deutschland abgesehen. Doch wer die folgenden Tipps befolgt und in Unternehmen verbreitet, kann eine Infektion verhindern oder den Verschlüsselungsvorgang noch frühzeitig stoppen, sodass nicht alle Daten betroffen sind. Und Vorsicht: Goldeneye verbreitet sich derzeit rasant.

Wenn nicht schon geschehen, sollten Admins jetzt sofort eine Warn-E-Mail an alle Abteilungen schreiben, dass aktuell gefälschte Bewerbungs-Mails vom Absender dem Schema folgend “rolf.drescher@, drescher1988@” in Umlauf sind.

Mehr Informationen zum Goldeneye Trojaner

Quelle  Heise.de

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Goldeneye Mail mit Anhang

Bildquelle: Heise.de