Ransomware – Auch Ihre Daten können entführt werden

Ransomware – Auch Ihre Daten können entführt werden

Ransomware- auch Daten können als Geisel entführt werden

Der Tag, an dem die Kassen stillstehen: Der schlimmste Albtraum eines jeden Händlers ist für Media Markt/Saturn fast Realität geworden. Am ersten Novemberwochenende sind die Server des Unternehmens mit Ransomware infiziert worden, was bedeutet, dass alles zum sofortigen Stillstand kommt. 

Glück im Unglück: Zumindest die Kassensysteme in den Filialen können für eine begrenzte Zeit autark weiterlaufen, haben aber keinen Zugriff auf Warenbestände, Preisänderungen etc.

Weniger gut haben jedoch einige öffentliche Verwaltungen im Kampf gegen die unsichtbare Bedrohung abgeschnitten: Der kommunale IT-Dienstleister für Schwerin und beim benachbarten Landkreis Ludwigslust-Parchim musste sich kurz vorher ebenfalls einem Ransomware-Angriff ergeben. In Folge sind sämtliche Dienstleistungen der betroffenen Ämter nicht erreichbar, die Bürgerbüros können kaum noch arbeiten.

 

Wie funktioniert Ransomware?

Ransom bedeutet übersetzt “Lösegeld”- hinter Ransomware stecken folglich Kriminelle, die Lösegeld erpressen möchten. Geisel sind hier die wertvollen Daten, die ein Unternehmen angesammelt hat. Diese werden bei Befall mit Schadsoftware, wenn vorhandener Cyberschutz wie Virenscanner und Firewalls überwunden worden ist, verschlüsselt.

Besonders trickreich aufgebaute Schadsoftware wartet einige Zeit nach einer erfolgreichen Infektion, damit die Backups hinreichend durchseucht sind, bevor diese losschlägt. Auf diese Art ist eine zuverlässige Datensicherheit nicht mehr gegeben, da die Datensicherung(en) ebenfalls den Schädling enthalten.
Nachdem wichtige Daten verschlüsselt sind, wird dem Opfer eine Lösegeldforderung präsentiert, verbunden mit dem Versprechen, nach Zahlung in Cryptowährung die Daten wieder zu entschlüsseln.

Auf diese Art werden wertvolle Daten des Unternehmens unbrauchbar gemacht.

 

Auf welchen Wegen erfolgen Infektionen?

Das Haupteinfallstor für erfolgreiche Ransomware wie den zu trauriger Berühmtheit gekommenen Emotet-Trojaner ist Email. Hier werden täuschend echt aussehende Emails verschickt, die im Anhang ein Office-Dokument wie Word oder Excel haben, welches ausführbare Makros enthält. Die aus befallenen Systemen extrahierten Daten werden zur Versendung weiterer Mails genutzt, die sich als Antworten auf zuvor gesendete Mails tarnen.

Ein weiterer Weg ist das direkte Verbreiten als Computerwurm, der von System zu System springt. Diese Eigenschaft macht Ransomware gleichzeitig effizient und gefährlich, da in einem Computernetzwerk in rasanter Geschwindigkeit alle angeschlossenen Rechner infiziert werden. Hierbei werden bekannte Schwachstellen eingesetzter Software ausgenutzt.

 

Wie kann das Netzwerk abgesichert werden?

Das Haupteinfallstor für Ransomware sind nach wie vor Emails mit Office-Dokumenten. Die Ausführung von Makros lässt sich in MS Office abschalten. Weiteren Cyberschutz bietet hier sogenannter Mailscan, d.h. eingehende Mails werden bei einem speziellen Dienstleister eingeliefert, der diese scannt und dann weiterleitet. Viele Antivirus-Hersteller bieten dieses als zusätzlichen Service an.

Datensicherheit beginnt allerdings früher: Sind Systeme nicht mit aktuellen Sicherheitspatches versehen, werden Lücken gnadenlos ausgenutzt, speziell, wenn diese aus dem Internet erreichbar sind.

Zeitnahes Patchen aller Systeme zum Microsoft Patchday gehört somit zum Pflichtprogramm. Eine zusätzliche Absicherung besteht in sogenanntem “Offsite-Backup”, bei dem eine Datensicherung zusätzlich extern (Cloud oder als USB-Festplatte) aufbewahrt wird und somit kein Kontakt zum befallenen Netzwerk besteht.

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Office 2021 und Windows 11 – Das neue Traumpaar?

Office 2021 und Windows 11 – Das neue Traumpaar?

Im Umfeld der Ankündigung rund um Windows 11 hat Microsoft einige weitere Informationen zu der Zukunft von Windows, Office und Cloud geliefert. Das Versprechen von Microsoft, dass Windows 10 das letzte Windows werden sollte, ist spätestens seit der Ankündigung von Windows widerlegt.

Ein Körnchen Wahrheit ist jedoch immer noch darin, da Windows 11 zum Großteil auf dem bisherigen Windows 10 aufsetzt. Hier wurden jedoch im Interesse der Vorwärtsorientierung einige alte Zöpfe abgeschnitten, um ein besser wartbares und sichereres System bereitzustellen.

Zu diesen Zöpfen gehört stellenweise Anwendersoftware wie das beliebte Office 2013. Dieses läuft nicht mehr auf Win11, obwohl das geplante Lebenszyklusende erst für November 2023 geplant ist.

Runderneuerung von Office 2021

Das neue Office 2021 wurde zeitgleich mit Windows 11 vorgestellt. Hier hat Microsoft erkannt, dass es immer noch Anwender gibt, die aus verschiedensten Gründen Software komplett erwerben und nicht als Abomodell bezahlen wollen.

Ein weiterer Grund für viele Nutzer ist oft eine nicht vorhandene Verpflichtung zur Nutzung von Konten bei Microsoft gewesen. Die Trends zeigen jedoch unverkennbar Richtung Cloud und Vorbereitung zur Nutzung von Onlineservices, deren Nutzung prinzipiell freiwillig ist, aber stark forciert wird.

Neu dazugekommen ist Microsoft Teams als universelle Videoconferencinglösung und Collaborationtool. Hiermit lassen sich Videochats oder reine Internettelefonie bequem abbilden, erfordern allerdings eine Anmeldung bei Microsoft, wenn der Benutzer selbst die Konferenz aufbauen (hosten) möchte.

Einige interessante Features, die man bislang nur den Microsoft-365-Abonnenten zur Verfügung gestellt hat, sind in Office 2021 integriert worden. Besonders raffiniert ist die Möglichkeit, mit mehreren Benutzern gleichzeitig in Echtzeit an einem gemeinsamen Dokument arbeiten zu können. Dies erfordert allerdings implizit eine Speicherung per Onedrive in der Cloud.

Office 2021 – Editionen und Preise

Office 2021 wird als klassische Kaufvariante in den Versionen Home&Student sowie Home&Business (ca. 149 Euro bzw. 299 Euro angekündigter Richtpreis) angeboten. Zusätzlich werden für große Firmen spezielle Versionen im Rahmen von Volumenlizenzverträgen bereitgestellt.

In der “Home&Student”-Version sind Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Teams enthalten, geschäftliche Nutzer bekommen mit der “Home&Business”-Version zusätzlich Outlook und das Recht für den gewerblichen Einsatz.

Hier lauert ein Fallstrick, der bei einer etwaigen Lizenzprüfung unter Umständen Nachlizenzierungspflichten mit sich bringt. Für Nutzer von Windows-Netzwerken mit einer Windows-Domain, die über Gruppenrichtlinien Einstellungen ausrollen wollen, ist bei der Anschaffung aufzupassen. Diese Möglichkeiten sind seit jeher den “großen” (Volumenlizenz-) Editionen von Office vorbehalten. Hier bietet unter Umständen ab einer gewissen Firmengröße ein Umstieg Möglichkeiten zu einer effizienteren Administration und Verwaltung, speziell von Sicherheitseinstellungen.

Ein Umstieg auf Win11 und/oder Office 2021 sollte allerdings gut vorbereitet sein, da die Anforderungen an die Hardware gegenüber den Vorgängern gestiegen sind. Belohnt werden die Anwender dafür mit einer verbesserten Bedieneroberfläche und einem augenschonenden “Dark Mode” bei Office 2021, der gerade in dunklen Umgebungen zur Augenschonung und besserer Konzentrationsfähigkeit beitragen kann.

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Windows 11 – Systemanforderungen

Windows 11 – Systemanforderungen

Systemanforderungen: Windows 11 legt die Messlatte höher

Das aktuelle “Save the date” ist der 5. Oktober 2021. Wie Microsoft in https://blogs.windows.com/windowsexperience/2021/08/31/windows-11-available-on-october-5/ mitteilt, soll Windows 11 zu diesem Zeitpunkt verfügbar sein.

Ab diesem Datum können neue PCs mit vorinstalliertem Windows 11 erworben werden. Benutzer, deren System Windows 11 kompatibel ist, werden es via Windows Update Angeboten bekommen. Die auffälligste Neuerung ist die neugestaltete Benutzeroberfläche, die ein effizienteres Arbeiten ermöglichen soll. Dies wäre der nächste Versuch seit der von vielen Benutzern verschmähten Kacheloptik von Windows 8, das “Look&Feel” zu modernisieren.

Ein weiteres zukünftiges Feature soll die Integration von Android-Apps sein, die direkt unter Windows 11 ausgeführt werden können.

Windows 11 – Neuerungen und Limitierungen zu früheren Versionen

Mit Windows 11 schneidet Microsoft viele alte Zöpfe ab, um das System deutlich zu verschlanken und somit wartbarer zu machen. Es ist zu erwarten, dass die Hardwareanforderungen deutlich steigen. Ein weiterer Punkt bezüglich der benötigten Hardware besteht in einigen nunmehr notwendigen Sicherheitsmechanismen. Hier wird der UEFI-Startmodus sowie ein TPM 2.0 Modul vorausgesetzt, um mit digitalen Signaturen eine erhöhte Sicherheit gegen Schadsoftware und Viren zu bieten.

Diese sind in den meisten modernen Rechnern bereits enthalten. Absehbar zu erwarten ist eine engere Verzahnung mit Cloudservices aus dem Hause Microsoft. Das verbreitete Teams als Collaboration-Plattform und Videokonferenztool ist eng im System verzahnt, beispielsweise ist der Chat von Teams direkt in der Taskbar integriert.

 

Wie ist mein Unternehmen von der Umstellung auf Windows 11 betroffen?

Vorerst (noch) nicht. Hier gilt die alte Grundregel, dass man nach Möglichkeit abwarten sollte, bis neue Systeme hinreichend felderprobt sind.

Ein genereller Check, ob die im Unternehmen eingesetzte Software mit Windows 11 kompatibel sein wird, sollte jedoch frühzeitig durchgeführt werden. Selbstentwickelte Software oder aus anderen Gründen weiterzubetreibende Systeme sind unter Umständen nicht mehr mit Windows 11 zu betreiben. Mit Hinblick auf den Lebenszyklus der noch supporteten Windows-Versionen ist es geboten, jetzt mit den Planungen zu beginnen, inwiefern zukünftig neue Hard- oder Software zu beschaffen ist. Windows 8.1 geht im Januar 2023 End-of-Life, Windows 10 soll im Oktober 2025 das gleiche Schicksal teilen.

 

Lösen sich in der Cloud alle Sorgen in Wolken auf?

Windows 11 will mit einer besseren Cloudintegration punkten. Dies ist der ideale Anlass, die eigenen Geschäftsprozesse zu prüfen, ob diese von einer cloudbasierten Arbeitsweise profitieren.

Beispielsweise kann der Datenaustausch mit Mitarbeitern im Homeoffice erleichtert werden oder Datensicherung off-Site erfolgen. Durch das Hosting von Serverdiensten wie Email kann unter Umständen der firmeneigene Mailserver in Rente gehen, was anderweitig Kosten und Aufwendungen spart.

Als Gegenargument gilt, dass man sich bei einer Verlagerung kritischer Geschäftsprozesse zu einem speziellen Anbieter weitgehend abhängig macht. Hier gilt dann die abgewandelte Weisheit:
“Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob auch der Nutzer zur Wolke findet”.

 

Zusammenfassung

  • Ab dem 5.10.20121 kann man Rechner mit vorinstalliertem Windows 11 erwerben
  • Die Hardwareanforderungen werden steigen – Altgeräte müssen ggfs. ausgetauscht werden
  • Frühzeitig die Geschäftsprozesse auf Kompabilität mit Windows 11 prüfen lassen.
  • Bei der Umstellung auch auf Einsparpotential achten

 

 

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Was ist Business Continuity?

Was ist Business Continuity?

Wie geht es weiter, wenn etwas passiert?

Ein großer Teil unseres täglichen Lebens und Arbeitens hängt von funktionierender Kommunikation ab. In unserer vernetzten Welt bedeutet dies eine zunehmende Abhängigkeit von funktionierendem Internet, welches zunehmend das klassische Telefon ersetzt.

Wie jüngste Ereignisse durch die Flutkatastrophen in NRW und Rheinland-Pfalz deutlich gezeigt haben, können verschiedenste Ursachen den Geschäftsbetrieb empfindlich stören. Dies fängt mit einfachen Leitungsstörungen an und endet in Flutkatastrophen, bei denen Geschäftsräumlichkeiten in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies betrifft nicht immer nur andere, auch Stadtteile im Süden von Essen waren betroffen.

Im Rahmen einer Notfallplanung stellt sich die Frage, wie die sogenannte “Business Continuity” Planung aussieht, um im Problemfall den Geschäftsbetrieb weiterführen zu können.

Gut geplant ist halb gewonnen

Der erste Schritt besteht darin, eine Bestandsaufnahme zu machen, welche Abhängigkeiten im normalen Geschäftsbetrieb bestehen. Hier kann grob unterteilt werden in sofort zu erledigende Dinge, kurzfristig aufschiebbare Tätigkeiten und langfristig zu erledigende Sachen.

Ebenfalls muss geklärt werden, inwiefern Datensicherheit eine Rolle spielt – Verlust von Buchhaltungsdaten oder Kundenaufzeichnungen ist nicht nur ärgerlich, sondern zieht oft Strafzahlungen nach sich.

Im nächsten Schritt werden die benötigten Ressourcen hierfür zusammengestellt.
Wenn beispielsweise Ware online bestellt werden muss, oder Bestellungen per Email eingehen sollen, ist eine funktionierende Internetanbindung notwendig.

Soll die Buchhaltung erledigt werden, so ist die nötige Software meist auf einem Rechner in der Firma installiert. Hier ist eine funktionierende Stromversorgung und bei Installation auf einem Server ein funktionierendes Netzwerk notwendig.

Identifikation der neuralgischen Punkte

Im nächsten Schritt der Notfallplanung werden die Systeme identifiziert, die einen “Single Point of Failure (SPOF)” darstellen und deren Ausfall direkt Geschäftsabläufe beeinflussen.

Die Internetleitung kann beispielsweise durch eine Leitungsstörung beim Provider ausfallen, durch Bagger bei Bauarbeiten beschädigt werden oder durch Ausfall des Routers unbenutzbar werden.

Die Buchhaltungssoftware vor Ort kann durch Hardwareschaden des Servers ausfallen, der durch Blitzschlag oder Überschwemmung entstanden ist.
Weitere tagesaktuelle Ereignisse können das Personal von der Firma trennen, beispielsweise durch mobiles Arbeiten im Rahmen einer Homeofficemaßnahme.

Gegenmaßnahmen

Anschließend werden mögliche Gegenmaßnahmen zusammengestellt, die bei Eintritt der jeweiligen Störung ergreifbar sind und deren Aufwand (Arbeitszeit und Kosten) ermittelt. Bei Ausfall eines einfachen Routers kann ein Ersatzmodell fertig konfiguriert auf Lager gelegt werden, welches einfach getauscht wird. Ein Leitungsausfall durch Baggerschaden kann durch einen LTE-Router abgefangen werden.

Eine Rufumleitung netzseitig beim Provider auf ein Mobiltelefon sichert eine grundsätzliche Erreichbarkeit. Lokal installierte Software wie Buchhaltungs- oder Warenwirtschaftsprogramme lassen sich auf gehostete Versionen umstellen, die im Rechenzentrum des Anbieters liegen. Dieser verantwortet letztendlich die Datensicherheit und kümmert sich um Backup.

Werden alle wichtigen Systeme gehostet, können Mitarbeiter problemlos von überall außerhalb der Geschäftsräume arbeiten.

Umgekehrt sind aber auch Rechenzentren nicht unverwundbar. Diese sind zwar mit mehreren redundanten Systemen und Internetanbindungen aufgebaut, aber in Fällen extremer Katastrophen nicht unverwundbar. Internetstörungen im Weitverkehrsbereich beispielsweise durch Fehlkonfiguration bei großen Providern können ebenfalls die Zugänge unbrauchbar machen.

Hier können hybride Setups helfen, wichtige Daten in den eigenen Geschäftsräumen verfügbar zu halten.

 

Einige der Dinge, die zur Zeit passieren:

Rechenzentren sind lange nicht so unverwundbar, wie man denkt.

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Windows 11 – Vorteile des Updates

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Windows 11: Neuheit oder ein Windows 10 mit anderer Oberfläche?

Ursprünglich sollte Windows 10 das letzte Windows werden, was Microsoft veröffentlichen wollte. Danach sollte dieses regelmäßig mit Neuerungen aktualisiert werden, um aktuell zu bleiben.

Für einen Privatnutzer ein guter Deal: Nach einer Einmalzahlung wird stetig das neueste System bereitgestellt, da auch neue Features implementiert werden. Geschäftskunden sind jedoch primär auf Stabilität angewiesen und legen Wert auf andere Funktionen, wie beispielsweise Sicherheit und problemlose Integration von Patches.

Mit der Vorstellung von Windows 11 am 24. Juni 2021 wurde bekannt gegeben, dass zukünftig Win11 das neue Betriebssystem werden soll, welches auf Endgeräten läuft.

 

Bedienbarkeit und Optik

Auf den ersten Blick sieht das neue Windows deutlich anders aus als seine ganzen Vorgänger. Hier scheinen die Designer sich bei den Kollegen von Apple orientiert zu haben. Das klassische Startmenü verschwindet und weicht einer Taskbar, welche mittig platziert ist. Auch die Präsentation der installierten Programme ist modifiziert, welche gerade vielgenutzte Applikationen optimal präsentieren soll. Deutlich überarbeitet wurde die Bedienbarkeit mittels Touchscreen- wichtig für die Nutzung auf Tablets und Convertible-Notebooks. Diese verfügen über einen umklappbaren Bildschirm oder trennbare Tastatur und können in Meetings wie ein Tablet und papierloser Notizblock benutzt werden.

Unter der Haube

Win11 bietet unter der Haube einige sinnvolle Verbesserungen, die die Sicherheit betreffen. So werden nur noch 64-Bit Prozessoren unterstützt, was bedeutet, dass in der Programmierung wichtige Strukturen optimiert werden können. Bestehende 32-Bit Anwendungssoftware kann immer noch ausgeführt werden.

Sicherheitstechnisch werden viele Vorgänge digital signiert und abgesichert, was die Anfälligkeit gegen Viren und Schadsoftware deutlich verringern soll. Die Integration mit Cloud-Anwendungen ist ebenfalls besser geworden, beispielsweise ist das beliebte Microsoft Teams tiefer integriert. Auf diese Weise lässt sich auf verschiedensten Geräten nahtlos arbeiten.

Ein spezielles Feature ist die Integration von Android-Apps, die über den Microsoft-App-Store zur Verfügung stehen werden. Damit sind beliebte Apps, die sonst nur auf dem Smartphone benutzt werden, ebenfalls auf dem Desktop nutzbar.

Ist ein Umstieg notwendig und sinnvoll?

Microsoft hat für Windows 10 als Lebensdauerende den Oktober 2025 angegeben. Somit können vorhandene Systeme lange genug genutzt werden, um den Umstieg zu planen. Da die Hardwareanforderungen von Windows 11 etwas höher liegen als bei Windows 10, sollte rechtzeitig geprüft werden, ob vorhandene Hardware kompatibel ist.

Als gute Nachricht möchte Microsoft ein Update für kompatible und berechtigte Geräte kostenfrei gestalten. Im Rahmen der Lebenszyklusplanung der IT sollte bereits jetzt geprüft werden, ob eingesetzte Hard- und Software auch zukünftig mit Win11 kompatibel sein wird.

Somit lassen sich rechtzeitig Umstellungsmaßnahmen und Neuanschaffungen planen.

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