Windows 7 – Das Ende des Supports im Januar 2020

Erinnerungsfunktion zum Windows-7-Supportende


Das neue Update soll Win-7-Nutzer auf das Supportende Anfang 2020 hinweisen.

Zum 14. Januar 2020 endet der Support für Windows 7 SP1. Um Nutzer über dieses Supportende frühzeitig zu informieren, hatte Microsoft vergangene Woche angekündigt, dass Win7-Nutzern ab April 2019 entsprechende Benachrichtigungen durch das Betriebssystem angezeigt werden. Unklar war bisher lediglich, wie diese Funktion für Windows 7 nachgerüstet wird.

Nun hat Microsoft das Update KB4493132 veröffentlicht. Der Titel der Update-Beschreibung – “Windows 7 SP1 support notification” – fasst dessen einzige Funktion sehr gut zusammen; der darauf folgende Text bestätigt den ersten Eindruck.

Sofern man auf Microsofts “höfliche Benachrichtigungen” verzichten möchte, ist das Update somit nicht zwingend erforderlich: Es wird über Windows Update als “empfohlen” zur Installation angeboten, aber nur dann automatisch installiert, wenn die automatische Update-Funktion aktiv ist. In Firmenumgebungen, in denen Updates per WSUS verwaltet werden, bietet Microsoft das Update nicht an.

Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass die Gefahr vorüberzieht.

Dabei gibt es nur 3 Möglichkeiten: 
Den eigenen Rechner für immer verschrotten, Linux installieren oder endlich doch dann “Windows 10.”

Wenn man kein absoluter Ignorant war, verfügt jeder Windows 7 User auch über eine kostenlose gültige Windows 10 Lizenz. Dazu reichte eine beliebige Test-Installation z.B. in VirtualBox, denn das Upgrade wurde von Microsoft über ein Jahr kostenlos angeboten, inklusive der Möglichkeit die Windows 7 Lizenz weiter zu nutzen.

Wer so vorsichtig war und es nicht tat, nur weil er glaubte, mit Windows 10 hat man den großen Bruder an Bord, der sollte vielleicht jetzt entweder grundsätzlich zu Linux schwenken oder doch langsam investieren.

Das Ausblenden von KBs gilt immer nur für die aktuelle Version, falls Microsoft eine neue veröffentlicht, ist das Update wieder sichtbar und wird je nach Einstellungen für die Behandlung empfohlener Updates doch installiert. Eine neue Version dürfte in bis zum Supportende sehr wahrscheinlich sein. Interessierten Leute sollten also ihre Einstellung hinsichtlich des Umgangs mit Empfehlungen von MS kritisch hinterfragen. In dem Zusammenhang erscheinen dann wieder und wieder die Rufe nach dem wechsel auf Linux – aber wer setzt das denn wirklich um außer eine öffentliche Verwaltung.

Gefordert sind dann jetzt ein neuer Rechner mit einer aktuellen Windows 10 Installation.

Quelle und mehr Informationen sowie Screenshots finden Sie hier bei Heise-Online

Brauchen Sie Hilfe oder Unterstützung?

Dann nehmen Sie hier Kontakt auf oder benutzen Sie das nachfolgende Formular. Die Angabe der Emailadresse ist erforderlich, die Angabe Ihrer Telefonnummer nur optional, jedoch hilfreich, um Ihre Fragen schnell beantworten zu können. Optimal ist die Angabe Ihrer Mobilrufnummer.

Wir geben keine Daten an Dritte weiter.

Sichere Kontaktaufname

Hinweis: Bitte lesen Sie VOR dem Absenden die Datenschutzerklärung

3 + 2 =

Microsoft meldet Support-Ende von Windows 7

Microsoft meldet Support-Ende von Windows 7

Microsoft verabschiedet Windows 7 und kündigte das Support-Ende der beliebten Windows-Version an. Ab dem 14. Januar 2020 wird es demnach keine Sicherheits-Updates, Aktualisierungen oder keinen technischen Support mehr durch Microsoft geben. “Bis dahin sind zwar noch knapp 3 Jahre Zeit”, so Sascha Müller von der CNE, “aber vor allem in kleineren und mittelständischen Unternehmen entsteht kurz vor dem Ende eine gewisse Umstellungshektik”.

Müller empfiehlt, den Umstieg deutlich vor dem Support Ende vorzubereiten. Umstellungen werden oft unterschätz, da auch kleine Betriebe vernetzt sind. Kurz vor Support-Ende steigen erfahrungsgemäß die Aufträge bei den IT-Unternehmen bei begrenztem Personal – “Dann sind plötzlich alle ausgebucht”, so Müller, “und kleinere Unternehmen fahren dann bis zur endgültigen Umstellung vielleicht in einer “sicherheitstechnischen Nebelwolke”.

Auch der Privatanwender wird davon betroffen sein, den das Betriebssystem und die Antivirensoftware sollten gleichauf auf dem aktuellsten Update-Status sein. Die beste Virensoftware nützt nichts, wenn das Betriebssystem veraltet.

“Bereits bei Windows XP haben wir gesehen, dass sich Unternehmen frühzeitig mit dem Umstieg beschäftigen sollten, um spätere Risiken oder Kosten zu vermeiden”, begründete Markus Nitschke von Microsoft Deutschland, die frühe Ankündigung. Den heutigen Ansprüchen an moderne Technologie würde das System ohnehin schon nicht mehr gerecht.

Zum Direktlink von Microsoft Tech

Bereits vor zwei Jahren stellte Microsoft den grundlegenden Support von Windows 7 ein. Nun soll es ab dem 14. Januar 2020 auch keine Sicherheits-Updates  und Aktualisierungen oder technischen Support von Microsoft geben.

Für den Vorgänger Windows Vista endet die Unterstützung des Unternehmens bereits am 11. April dieses Jahres.

Der Umstieg auf ein neues System sei mit Windows 10 “so leicht wie nie”, sagte Nitschke. Zudem biete es eine Reihe integrierter Sicherheitsfunktionen.

Brauchen Sie Hilfe oder Unterstützung?

Dann nehmen Sie hier Kontakt auf oder benutzen Sie das nachfolgende Formular. Die Angabe der Emailadresse ist erforderlich, die Angabe Ihrer Telefonnummer nur optional, jedoch hilfreich, um Ihre Fragen schnell beantworten zu können. Optimal ist die Angabe Ihrer Mobilrufnummer.

Wir geben keine Daten an Dritte weiter.

Sichere Kontaktaufname

Hinweis: Bitte lesen Sie VOR dem Absenden die Datenschutzerklärung

10 + 1 =

Microsoft startet Abschiedskampagne für Windows 7

In drei Jahren endet der Support für das derzeit meistverbreitete Betriebssystem. In einer Pressemitteilung weist Microsoft darauf hin, dass das ernst gemeint ist.

Wie für jede Windows-Version verspricht Microsoft auch für Windows 7 eine Support-Dauer von zehn Jahren. Solange stellt Microsoft kostenlos Sicherheitsupdates bereit. Am 14. Januar 2020, also in drei Jahren, endet dieser Zeitraum.

Microsoft will ihn offensichtlich keinesfalls verlängern: In einer Pressemitteilung nennt Microsoft das Support-Ende als “eine logische Entscheidung”, denn Windows 7 könne “nicht mehr mit den gestiegenen Sicherheitsanforderungen mithalten”, weil es auf “längst veralteten Sicherheitsarchitekturen” basiere. Beispiele für die Fortschritte bei Windows 10 nennt Microsoft allerdings nur wenige, etwa “Windows Hello” (Anmeldung via Gesichtserkennung) sowie die “Windows Defender Advanced Threat Protection”, die jedoch nur Systeme im Enterprise-Umfeld besser vor Gefahren absichern soll.